Satsang
Meditation ist der Kuss des Himmels und der Erde
Hier und Jetzt kannst du dir selbst und allem, was du ersehnst, begegnen, Freiheit, Liebe und Frieden. Alles ist Jetzt. Mag die Oberfläche eines Gewässers auch noch so aufgewühlt sein, in der Tiefe ist es still.
Alles Überflüssige kann in deiner Präsenz abfallen, abfließen und schmelzen, Stress, Angst und Schmerz.
Ich, als deine Begleiterin, kann die fehlende Intimität nur überbrücken. Letztendlich geht es aber darum, dass du dir selbst in aller Tiefe und Weite begegnest.
Heilung geschieht von selbst, sobald wir uns dem, wie es ist, vollkommen hingeben und jede Idee von unheil sein und jede Vorstellung von uns selbst und anderen gänzlich loslassen.
Ego says ‚Once everything falls into place, I’ll feel peace.‘ Spirit says ‚Find your peace, and then everything will fall into place.‘
Das EINE ist meine wahre Natur und die Natur aller Wesen. ES ist zeitlos und unwandelbar, ES entfaltet sich in der Zeit. ES offenbart sich als diese Form, die ich bin. ES entstand nicht bei meiner Geburt, ES vergeht nicht im Tod. ES ist weder gut noch böse und mit nichts vergleichbar. ES ist wie der Ozean, der unverändert bleibt, auch wenn er Millionen von Wellen wirft.
Dieses EINE ist der Urgrund aller Dinge. Es ist unendlich. ES hat nie angefangen, denn ES kennt keine Zeit. Daher hört ES niemals auf. ES lässt sich nur erfahren. ES ist gleichsam der „Zeuge“, der hinter allen Handlungen steht. Dieser „Zeuge“ ist mein wahres Wesen.
ES übersteigt alle Theologie, Philosophie, Theodizee und Metaphysik. ES hat nichts mit Glauben zu tun, ES ist das grenzenlose, absolute Jetzt. Aus diesem absoluten Jetzt steigen die vielen Formen und Wesen des Universums auf, wie aus einem unendlich tiefen, nie versiegenden Brunnen. Immer neue Formen steigen aus dem Einen auf.
ES ist die Ursache der Ursache der Ursache, aber nicht im Sinn von Ursache und Wirkung. ES ist das ‚Nichts’, das sich immer wieder neu ausformt. Alle Dinge und alle Lebewesen – und auch wir Menschen – bestehen aus diesem reinen, ursprünglichen nICHts.
So bestehen Menschen, Tiere, Bäume, Blumen, Steine, Wasser, Berge, Planeten, Monde, Sonnen, Spiralnebel und wir selbst, unsere Gefühle, Gedanken und Intentionen aus dem EINEN. Das EINE ist gleichsam unser Familienname. Wir sind alle von dieser ‚einen Familie’. ES ist der Nenner, an dem alle Zähler partizipieren.
Da wir dieses EINE sind, sind wir auch nicht entstanden und werden nicht vergehen. Unser wahres Wesen ist ungeboren und unsterblich. ES war immer schon da, nur die Form ändert sich in jedem Augenblick! So wie die Wellen immer ihre Form verändern und doch der gleiche Ozean bleiben.
ES ist nicht immer die gleiche Welle, aber immer das gleiche Wasser.
Das EINE bleibt immer gleich und wandelt sich nie. Die äußere Form wird sterben, aber was wir zutiefst sind, ist unvergänglich und unzerstörbar. ES entsteht nicht bei unserer Geburt. ES grenzt sich nur ein in diese Form. ES geht im Tod nicht unter, ES verliert nur diese Form. Auch wenn es Menschen gibt, die Erinnerungen haben, als hätten sie schon einmal oder gar mehrmals gelebt, wäre ES immer nur dieser Urgrund, der die vielen Erfahrungen macht.
Die äußere Form wird sterben, aber was wir wirklich sind, kennt keine Zeit. Wir tragen das Gesicht des EINEN. ES lässt sich auch hinter dem Bösen nicht verbergen. Wenn Du im EINEN ankommst, wirst du ES wiedererkennen. ES ist dir urvertraut. Dann wirst du wissen, dass ES immer dasselbe war, schon vor deiner Geburt, vor der Geburt deiner Eltern, vor ewigen Zeiten und am Ende der Welt. Die Welt mag untergehen, doch auch als Untergang manifestiert sich das EINE. Untergang ist nie Untergang, sondern Fortgang auf einer anderen Ebene und Neubeginn.
In der tiefen spirituellen Erfahrung werden wir gewahr, dass ES selbst ganz still ist und nur die äußeren Formen kommen und gehen. Dann endlich erkennen wir, dass wir uns immer schon gekannt haben und entdecken, dass wir wieder gefunden haben, was wir immer schon gewusst und nur vergessen hatten.
ES gibt nur das zeitlose Jetzt. Wer in diese Erfahrung gelangt, erfährt sich als Einheit, Verbundenheit und Liebe. Diese Liebe führt zu Gemeinschaft mit allem und jedem. Sie zeigt sich als Sinn unseres Menschseins. Sie führt zurück zu den Menschen in den Alltag. Sie lässt das Leben neu begreifen und deutet den Sinn unserer kurzen Lebenszeit in diesem zeitlosen Universum. Wer dort ankommt, erfährt nichts als Liebe.
Weiter als je zuvor. Aber weder auf den höchsten Berggipfel noch in die tiefsten Meerestiefen,
sondern an die Grenzen des Universums und darüber hinaus! Was sind Galaxien, pah!
Wir erforschen das Hier und … jetzt!
Schauen nicht in die Vergangenheit oder Zukunft, wir reisen zu diesem Moment, gehen dorthin wo
Existenz erfahrbar ist. Dorthin, wo sich jegliche Erkenntnis ausschließlich ereignen kann. Hier, wo
Noch-nie-da-Gewesenes stattfindet und einzige, einzigartige Wirklichkeit zu finden ist. In diesem
Augenblick!
Wir begegnen Existenz und Illusion, was wirklich ist und wer, was wir sind oder nicht sind. In diesem
Hier-und-Jetzt sind all die Wunder verborgen, von denen die Weisen berichten.
Wir untersuchen, was uns als Welt erscheint, und was sich Ich nennt und halten an, immer und
immer wieder und stellen uns dem neuen Jetzt.
Und wir lauschen der Stille und ihrer Musik. Versinken im Nichts, tauchen ein in Nicht-Wissen,
baden im Sein, trunken macht die Stille und Freiheit klar.
Lass dich ein auf dieses formlose Nichts, ergib dich dem grundlosen Fallen und finde dich wieder in
diesen Augen, durch die du nur dich selbst siehst.
Lass die Worte ihre Bedeutung verlieren, aufdass du blind und taub und dumm in dieser Leere
verschwindest, wo du deine Unschuld wiedererlangst und die absolute Wahrheit sich ausbreitet, wie
die mongolische Steppe, voller Farben im Wind und wilder Pferde.
Aufdass die Existenz sich ausstreckt wie eine willige Dirne… oder sie kommt als Mädchen mit
großen runden Augen, so unschuldig und rein wie frischer Tau … oder als alte Bäuerin, die dir
selbstgebackenes Brot reicht.
Fremder im eigenen Land! Sei willkommen!
Die Ich -Illusion besteht nicht darin, dass du dich mit einem Ich identifizierst. Die Illusion besteht in der (künstlichen) Begrenzung, dieses Ichs. Denn tatsächlich gibt es keine solche.
An „sich arbeitende Ichs“ updaten ständig ihre Ich-Identifikation, indem sie die illusionäre Begrenzung verschieben.
Da jegliche Begrenzung beliebig und illusionär ist, bist du kosequenter Weise Alles.
Und wenn du Alles bist, bist du gleichzeitig nichts, denn Grenzenlosigkeit bedeutet Formlosigkeit und bar jeglicher Form ist nichts, das alles in sich trägt.
Wenn du dich als begrenztes Individuum erfährst, kannst du dir möglicher Weise der Willkür der Grenzsetzung bewußt werden. Durch dieses Bewußtsein fällt diese wahrscheinlich weg und reines Gewahrsein dessen, was du bist, kann geschehen, jenseits von Ichhaftigkeit.
Dieses Gewahrsein ist das Letzte, das wahrnehmbar ist, bevor auch noch jegliche Wahrnehmung mit dem Wahrnehmenenden verschwindet in grenzenlosem ewigen Sein.
The stirring stick burns itself at last in the fire it serves.
Der grenzenlose Frieden kommt nicht erst nach dem Tod. Er ist immer und überall vorhanden. Jenseits der Form, die erscheint.
In jedem Augenblick kannst du deine Aufmerksamkeit darauf richten, wer oder was, die Erscheinung bezeugt und worin sie sich befindet. Hinter jeden Ton liegt die Stille.
Der/die/das Wahrnehmende ist immer friedlich, still und voller Liebe.
Alle Gefühle von Angst, Wut, Trauer und Schmerz kommen von der vergänglichen (erscheinenden) Person. Jedes Gefühl kann bewusst bezeugt werden. Der Zeuge selbst ist dein wahres Wesen.
Das Coaching findet in der Praxis ARTES statt. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Online-Begleitung.